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Eintrittskarte Filmstudio

Eines meiner favorisierten Kinos in Essen ist das Filmstudio oder auch Glückaufkino genannt. Wenn man die Eintrittskarte gelöst hatte, ging man eine Treppe hinunter in den Kinosaal. Alles war ein wenig altmodisch, aber überall spürte man den Hauch der großen Kinowelt. Daher war es sehr schade, daß das Filmstudio im April 2001 wegen Baufälligkeit geschlossen wurde.

Im März 1924 wurde im Glückaufhaus eines der ältesten Kinos in Essen eröffnet: das Filmstudio, das 1945 durch eine Fliegerbombe zestört wurde. In Zeiten des Wirtschaftswunders wurde es wiederaufgebaut und 1953 als Filmstudio Glückauf eröffnet.

Betrieben wurde es ab 1985 durch die die Theaterbetriebe Menz, die auch die Lichtburg führten. Nach dem Tod der Grande Dame der Essener Kinos, Ilse Menz, übernahmen 1991 Hanns-Peter Hüster und Marianne Menze die Geschicke des Glückaufkinos.

Durch den Einsatz engagierter Bürger, Firmen und Prominente wie Sönke Wortmann, Hagen Rether und Peter Lohmeyer gelang es, nach der Schließung 2001 das Filmstudio zu retten. Das Glückaufhaus wurde - bis auf die alte Fassade - abgerissen und wird seit Herbst 2007 neu aufgebaut. Das Filmstudio wurde zunächst provisorisch auf Zollverein untergebracht, bis es im neuen Haus mit alter Fassade im November 2009 in frischem Glanz wiedereröffnet wurde.

Das Filmstudio 2006
© Foto Claus Salewski, 2006

 Das Glückaufhaus 2006
© Foto Claus Salewski, 2006

 

Hier drei Aufnahmen von März 2010 mit dem aufgehübschten Filmstudio:

Schriftzug Filmstudio

Filmstudio Außenansicht März 2010

Die goldene Kamera

Fotos März 2010 © Hilde Salewski

 

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© Hildegard Salewski, 9.2004 - 2014