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Wie de Bur Kerkfeld bi Krupp tom Koffi ingeladen wor 

Krupp ritt fakes öwer Land. En Weg was an de schwatten Lene vorbie no Schellenberg. Do drank he bim Baron sinen Morgenwien. Von da rett he öwer Kerkfelds Hoff no Hus. De Weg öwer Kerkfelds Hoff was en Privatweg und was dörch en Schlagboom aftosperren. Enes Dages sagg Kerkfeld to siner Frau: "Lisette, dä Krupp, dä rett hier öwer minen Hoff, as wenn et sin Hoff wär. Nächste Wäke lott eck den Boom herunner." - As Krupp nun sinen gewonnten Ritt mackte, ston he vor Kerkfelds Schlagboom un konn nich widder. Kerkfeld hadde en geseihen. Hä kam in sinen Klumpen met Stroh drin, dat he keene kollen Fäute kreg, utm Huse. "Gudden Dag, Krupp", sag he. "Eck häw nix dagegen, dat de hier vorbieritts. Ower eenmal im Johr lott eck den Boom herunner wegen de Gerechtsame."
Krupp sag to em: "Wenn eck bi die dörchrien darf, dann dau eck di ok wier'n Gefallen."
"Dat soll en Wort sien", sagg Kerfeld. "Eck woll so gerne mol din Hus seihen."
"God", sagg Krupp, "kommt biede, dinne Frau und Du, nächsten Sundag to mi tom Koffi."
So konnte de Bur Kerkfeld und sine Frau Lisette Krupp in siner Villa Hügel beseuken.

(Ludwig Potthoff nach Alex Vonessen)

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