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Borbecker Halblang 

Borbecker Halblang ist im Revier ein bekannter Begriff.

Während der Industrialisierung strömten viele Menschen - darunter viele kinderreiche Familien - ins Ruhrgebiet. Das Geld, ihre Blagen (Kinder) neu einzukleiden, fehlte. Der Jüngste bekam die Sachen vom älteren Bruder, viel zu lang, aber halt kostenfrei. Und für den Großen schon zu kurz, die Hose reichte nur noch zu den Knien. Na klar, deswegen "Borbecker Halblang". Oder Mutter verpasste ihm eine Hose (oder auch Buxe, wie man im Revier sagt), in die er reinwachsen würde.

Ein schönes Beispiel für Borbecker Halblang ist der Brunnen auf dem Borbecker Markt. Zwei Jungen in knielangen Hosen waschen sich die Füße. Das Werk von 1983 stammt von dem Velberter Bildhauer Kampmann, der es "Borbecker Halblang" nannte.

Borbecker Halblang
Foto von Claus Salewski

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© Hildegard Salewski, 9.2004 - 2014