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Will Lammert

Gedenktafel Will Lammert
Gedenktafel Will Lammert 
© Copyright 4/2007 Claus Salewski

Ein düsteres Kapitel in Essens Geschichte ist die Zeit der Nationalsozialisten. Zu den Künstlern aus Essen, die ins Exil gingen, gehörte auch Will Lammert. Er kam 1922 nach Essen und baute auf der Margarethenhöhe in der Künstlerkolonie eine Keramikwerkstatt auf, die er von 1924 bis 1926 leitete.

1932 wurde er Mitglied der KPD und wurde nach der Machtergreifung durch die Nazis aufgrund seiner Parteiarbeit für die KPD wegen Hochverrats angeklagt. Um  nicht verhaftet zu werden, flüchtete er über Holland und Frankreich in die UdSSR.

Der Großteil seiner Werke, die er in Deutschland zurückließ, wurden zerstört, so auch die Fassadenarbeiten am Allbauhaus in Essen. Heute erinnert dort eine Tafel der Arbeiterwohlfahrt an Will Lammert und seine Zeit in Essen.

Will Lammert kehrte 1951 nach Deutschland zurück und starb 1957 in Ostberlin.

 

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