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Paul Klinger

Der am 14.07.1907 in Essen als Paul Karl Heinrich Klinsik geborene Paul Klinger gehörte in den 40er und 50er Jahren zu den großen deutschen Filmstars.
 
Schon zu Schulzeiten zog es ihn zur Schauspielerei. Gemeinsam mit seinem Schulgefährten Helmut Käutner spielte er in Schulaufführungen des Essener Helmholtz-Gymnasiums. Nach dem Abitur studierte Paul Klinger 6 Semester Theaterwissenschaft. Es folgten Engagements in München, Düsseldorf, Koblenz, Breslau und Oldenburg, die ihm einen guten Namen einbrachten.
Seinen ersten Filmauftritt hatte er 1933 in "Du sollst nicht begehren". Seine Rollen in den UFA-Produktionen "Fridericus", "Kriminalkommissar Eyck", "Die goldene Stadt" und "Zirkus Renz" machten ihn bei einem breiten Publikum bekannt. In den 50er Jahren gehörte er zu den großen Stars des deutschen Nachkriegsfilms. Seine Hauptrollen in den Filmen "Ehe im Schatten", "Am Brunnen vor dem Tore", "Wenn der weiße Flieder wieder blüht", "Rosen-Resli" und "Suchkind 312" machten ihn zum Publikumsliebling.

Den Höhepunkt seiner Karriere erzielte Paul Klinger in seiner Rolle als Jochen von Roth in der "Immenhof"-Trilogie. Nebenbei gehörte er zu den gefragtesten deutschen Synchronsprechern und lieh seine Stimme internationalen Topstars wie Charlton Heston, William Holden, Bing Crosby, Stewart Granger, Henry Fonda, Jean Gabin oder Jean Marais. Als in den 60er Jahren die großen Filmrollen ausbleiben, verlagerte sich Paul Klinger zunehmend aufs Fernsehen. Zu seinen großen Publikumserfolgen gehörte 1964 die Hauptrolle in der Krimiserie "Kommissar Brahm". Seine letzte Rolle spielte er 1971 an der Seite von Agnes Fink in dem Fernsehfilm "30 Silberlinge". Am 14.11.1971 verstarb Paul Klinger an den Folgen eines langwierigen Herzleidens.

Aus Anlass seines 100. Geburtstags am 14. Juli 2007 ehrte die Deutsche Post den Schauspieler mit einer Sondermarke. So ist dem sympathischen Schauspieler auch ein Stück Unsterblichkeit vergönnt.

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© Hildegard Salewski, 9.2004 - 2014