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Stellvertretend für das Ruhrgebiet wurde Essen am 13. November 2006 zur Europäischen Kulturhauptstadt 2010 ernannt. Planmäßig begann das Kulturhauptstadtjahr am 1. Januar 2010 für das Ruhrgebiet mit 53 Städten und Gemeinden.

Die Feierlichkeiten wurden mit einem ökumenischen Gottesdienst im Essener Dom eingeleitet. Der offizielle Festakt fand am 9. Januar 2010 auf Zeche Zollverein statt. Kein Ort konnte passender sein als das Gelände des Weltkulturerbes, vereint es doch perfekt die industrielle Vergangenheit, die kulturelle Gegenwart (Eröffung des Ruhrmuseums) und die Zukunft an der Ruhr. Die offzielle Feier in Anwesenheit des Bundespräsidenten, EU-Kommissionspräsidenten und NRW-Ministerpräsidenten fand ausschließlich vor geladenen Gästen statt. Das „gemeine“ Volk hatte erst ab 18 Uhr Zutritt. Eineinhalb Tage war auf Zollverein „Tag der offenen Tür“. Bis zum Sonntag war bei freiem Eintritt ein riesiges Volksfest angesagt. Ein Höhepunkt war das Feuerwerk am Samstagabend, das den Himmel erleuchtete. Zahlreiche musikalische und tänzerische Darbietungen sowie Lichtinstallationen am Abend rundeten die Veranstaltung ab. Das Ruhrmuseum (vormals Ruhrlandmuseum) öffnete seine Pforten und zeigt in der ehemaligen Kohlenwäsche seine umfangreichen Exponate. Als Erinnerung gab es eine Eintrittskarte in Form eines Grubenpfennigs.

Trotz des unwirtlichen Wetters (Schneesturm Daisy brachte eisige Temperaturen mit) ließen es sich die Menschen nicht nehmen, die Eröffung zum Kulturhauptstadtjahr ausgiebig zu feiern. Rund 200.00 Besucher wurden an diesen 1½ Tagen auf Zollverein gezählt. Viele Besucher kamen mit dem Auto. Am Sonntag war beispielsweise die Backwinkelstraße sehr stark befahren. Allerdings konnte man nicht in die Arendahls Wiese in Richtung Katernberg abbiegen, da diese gesperrt war. Also musste man weiter durch den Mühlenbruch fahren, um auf die Gelsenkirchener Straße und so zum Haupteingang Zollverein und den Parkplätzen zu gelangen. So ein Verkehrsaufkommen hat es schon lange nicht mehr in Stoppenberg gegeben. Da hatte man es als Anwohner leichter und lief zum Zollvereingelände. *zwinker

Bis zum Jahresende finden zahlreiche Feiern und Veranstaltungen statt, und jede Woche stellt sich eine der Ruhrstädte im Rahmen der sogenannten "Local Heros" (Konnte man da eigentlich nicht eine bessere Bezeichnung finden?) vor. Den Anfang machte am 10. Januar 2010 Dinslaken. Mehr Informationen zu Ruhr „Zwanzig-Zehn“ gibt es hier.

Zum Abschluß bleibt mir nur noch eines zu sagen:

Komm zur Ruhr …

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© Hildegard Salewski, 9.2004 - 2014