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Schloß Schellenberg in Essen Rellinghausen

Schloß Schellenberg
© 2006, Foto: Claus Salewski

Schloß Schellenberg in Essen-Rellinghausen wurde bereits im 12. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Es ist sozusagen eine Rarität unter den Anlagen, da es sich um eine hoch gelegene, zweiteilige Wasserburg handelt. Die damaligen Besitzer waren die Herren von Broich aus Mülheim an der Ruhr. Durch einen Tausch Ende des 13. Jahrhunderts ging die Anlage, die da noch opm berge hieß, an das Geschlecht der von Horst über. Nach einem Verkauf 1353 an Noldo von Kückelsheim wurde die Burg von dessen kinderlosen Enkel schließlich an Johann von Vittinghoff-Schell verkauft. Durch die Familie Vittinghoff-Schell kam die Burg zu ihrem Namen Schellenberg. Die Anlage gehört heute der Freifrau Spies von Büllesheim, einer Nichte des letzten Vittinghoff-Schell, der 1993 starb.

Bis 1909 bewohnte die Familie das Schloß, bevor sie dann 1909/1910 an den Niederrhein zogen. Um ca. 1920 wurde Schloß Schellenberg an den katholischen Förderverein für Frauen, Mädchen und Kinder verpachtet, der die Anlage bis 1967 nutzte. In den siebziger Jahren wurde das Schloß an das Land NRW vermietet, die Seminare und Schulungen für die Höhere Landespolizeischule durchführte.

Seit 1984 steht Schloß Schellenberg unter Denkmalschutz. Die Anlage wurde zwischen 1979 und 1986 entsprechend restauriert und umgestaltet. Heute beherbergt Schloß Schellenberg vor allem Geschäftskunden und bietet diesen eine repräsentative Adresse.

Schloß Schellenberg
© 2006, Foto: Claus Salewski

Schloß Schellenberg
© 2006, Foto: Claus Salewski


 

 

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