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Im Ruhrgebiet gibt es nicht nur Industrieanlagen, sondern ebenfalls viele alte Schlösser und Burgen. Zeugen der Geschichte, die belegen, daß das Revier nicht erst seit der Industriealisierung besteht, sondern eine weitaus ältere Geschichte vorweisen kann.

Auf dieser und den folgenden Seiten stellen wir einige dieser Schlösser und Burgen vor.

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Beginnen wir mit dem barocken Schloß Borbeck, der Sommerresidenz der Essener Fürstabtissinnen.

Schloß Borbeck wurde in einer Heberolle aus dem 10. Jahrhdt. als Oberhof Bort(h)beki erwähnt, welcher verpflichtet war, an das Stift Essen Abgaben zu zahlen. Im Jahr 1273 ging Haus Borbeck dann an die damalige Äbtissin Bertha von Arnsberg. 1372 wurde Borbeck in einer Urkunde als "Burg" bezeichnet, in welcher Kaiser Karl IV. der Fürstäbtissin (Reichsgräfin) Elisabeth von Nassau (1370-1412) gestattete, das Femegericht nach Borbeck zu verlegen.

Aufgrund des zunehmenden Handelsverkehrs richteten die Fürstäbtissinnen auf Burg Borbeck eine Münzwerkstatt ein und ließen dort Münzen schlagen. Diverse Kriegswirren zerstörten mehrmals die Burg. Etliche bauliche Veränderungen hat die Burg dadurch mitgemacht. Die heutige barocke Gestalt hat das Schloß der Fürstäbtissin Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach (1726-76) zu verdanken, die es erneuert und vergrößert hat.

Die Stadt Essen erwarb Schloß Borbeck 1941 und ließ zwischen 1954 und 1966 Haupt- und Wirtschaftsgebäude innen neu gestalten. Heute ist Schloß Borbeck mit seiner umfangreichen Parkanlage Kulturzentrum und Standesamt.

Schloß Borbeck

Schloß Borbeck

Schloß Borbeck
© Copyright 2006 Fotos by Hilde Salewski

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